
Timm Thaler Serie 1979: Handlung, Schauspieler & Drehorte
Wenn ein Junge sein Lachen verkauft, klingt das nach einem Märchen. In der ZDF-Abenteuerserie „Timm Thaler“ von 1979 wird daraus eine Reise an die Küste Lanzarotes.
Erscheinungsjahr: 1979 · Genre: Abenteuerserie · Folgen: 13 · Autor der Vorlage: James Krüss · Hauptdarsteller: Thomas Ohrner und Horst Frank
Timm Thaler (Serie)
- Abenteuerserie aus dem Jahr 1979
- 13 Folgen
- Autor: James Krüss
- Produktion: ZDF
Die Handlung
- Timm Thaler verkauft sein Lachen an den Baron de Lefouet
- Er gewinnt fortan jede Wette
- Doch er vermisst sein Lachen und sucht einen Ausweg
- Am Ende besiegt er den Baron und bekommt sein Lachen zurück
Hauptdarsteller
- Thomas Ohrner als Timm Thaler
- Horst Frank als Baron de Lefouet
- Richard Lauffen, Bruni Löbel, Stefan Behrens in Nebenrollen
Adaptionen
- Roman „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“ (1962) von James Krüss
- Fernsehserie (1979) mit Thomas Ohrner
- Kinoverfilmung (2022) mit Arved Friese
Die Serie wurde überwiegend nicht im Studio, sondern an realen Schauplätzen in Hamburg und auf Lanzarote gedreht – ein damals ungewöhnlicher Aufwand. Fernsehserien.de (deutsche TV-Datenbank) betont, dass gerade dieser Verzicht auf Kulissen der Geschichte eine dokumentarische Note gibt.
Nach TV Spielfilm (deutsches TV-Magazin) entstanden die 13 Folgen unter anderem in Hamburg, München und auf Lanzarote. Einer der zentralen Drehorte war der von César Manrique gestaltete Mirador del Río – er dient in der Serie als Hauptquartier des Barons und als „Lunopolis“. Wikipedia (deutsches Lexikon der Drehorte) führt das Bauwerk als feste Kulisse an.
Die Entscheidung, auf echte Locations zu setzen, gibt der Geschichte einen dokumentarischen Unterton, der in deutschen Serien der 70er-Jahre ungewöhnlich ist.
Warum verkauft Timm Thaler sein Lachen?
Die Ausgangslage der Serie wird von Fernsehserien.de (deutsche TV-Datenbank) knapp zusammengefasst: Timm Thaler bekommt die Gabe, jede Wette zu gewinnen, verliert aber sein Lachen. Der Tauschpartner ist Baron de Lefouet, der von Fernsehserien.de als „reichster und mächtigster Mann der Welt“ beschrieben wird, der selbst nie lacht.
Die eigentliche Pointe liegt im Kontrast: Der Baron besitzt alles, aber keine Freude; Timm verliert genau das, was den Jungen ausmacht. Apple TV (Streaming-Plattform) fasst die Folge als einen Antrieb zusammen: „Timm versucht nach dem Verkauf seines Lachens, es zurückzubekommen, und läuft dafür von zu Hause fort.“
Der Tausch ist damit kein klassisches Zaubermotiv: Es geht nicht um Ruhm, sondern um den Wert von Freude. Genau das macht die Geschichte für Kinder bis heute zugänglich.
Wie kriegt Timm Thaler sein Lachen zurück?
In der Serie versucht Timm, seinen Vertrag mit dem Baron zu brechen, indem er die Klauseln des Paktes umgeht. Am Ende gelingt es ihm mit einer List, das Lachen wiederzuerlangen – der Baron wird hereingelegt und sein Schloss verschwindet. Die Lösung kommt ohne Gewalt aus, sondern durch Loyalität von Timms Freunden.
Wie endet „Timm Thaler“?
Die 13. Folge löst den Konflikt ohne großes Blutvergießen. TV Spielfilm (deutsches TV-Magazin) beschreibt das Finale als eine Art Komödie: Der Baron wird vom eigenen Diener Balthasar hereingelegt, am Ende verschwindet der Bösewicht und sein Schloss wird „zurückgeholt“.
Für eine Serie der 70er-Jahre ist das ein bemerkenswert versöhnliches Ende – der Verlust des Lachens wird nicht durch Gewalt, sondern durch List und Loyalität gelöst. Das unterscheidet die Fernsehfassung von der härteren Romanvorlage.
Das Ende bleibt der Logik der Serie treu: Der Bösewicht verliert, ohne dass die kindlichen Figuren moralisch überfordert werden.
Was ist aus Timm Thaler geworden?
Nach dem glücklichen Ende lebt Timm wieder mit seiner Familie und hat sein Lachen zurück. Die Serie zeigt ihn als zufriedenen Jungen, der aus den Erfahrungen gestärkt hervorgeht. Eine Fortsetzung oder spätere Entwicklung wurde nie erzählt.
Wie alt war Timm Thaler?
Der genaue Alter von Timm Thaler wird in der Serie nicht explizit genannt. Anhand der Darstellung als Schuljunge wird er auf etwa 12 bis 14 Jahre geschätzt – der Darsteller Thomas Ohrner war bei der Ausstrahlung 31, spielte aber deutlich jünger.
Welche Filme hat Thomas Ohrner gedreht?
Thomas Ohrner spielte 1979 die Titelfigur – es war seine bis heute bekannteste Rolle. IMDb (Filmdatenbank) listet ihn als „Timm Thaler“. Sein Gegenüber als Baron de Lefouet: Horst Frank, ein damals etablierter Charakterdarsteller. IMDb führt ihn ebenfalls auf.
Danach wurde es ruhiger um Ohrner. Wikipedia (deutsches Personenlexikon) notiert, dass er als Kinderstar bekannt wurde und später in Serien wie „Das Traumhaus“ und „Ein Schloß am Wörthersee“ auftrat. Heute lebt Ohrner zurückgezogen in Bayern – eine schöne Parallele zur Figur, die ihr Lachen zurückgewinnt, aber nie nach Aufmerksamkeit strebt.
Thomas Ohrner blieb ein Leben lang mit der Rolle des Timm Thaler verbunden – seine Karriere zeigt, wie schwierig es für Kinderdarsteller ist, sich aus einer einzigen großen Rolle zu lösen.
Was ist aus Tommy Ohrner geworden?
Thomas Ohrner, auch als Tommy bekannt, verschwand nach den 90er-Jahren aus dem Rampenlicht. Heute lebt er zurückgezogen in Bayern und tritt nicht mehr öffentlich auf.
Wie oft war Thomas Ohrner verheiratet?
Nach Wikipedia war Ohrner zweimal verheiratet. Details zu seinen Ehepartnern sind nicht öffentlich dokumentiert.
Wo wohnt Thomas Ohrner heute?
Er lebt in Bayern, genauer in der Region um München. Die genaue Adresse wird aus Diskretion nicht preisgegeben.
Wer hat „Timm Thaler“ erfunden?
Die literarische Vorlage stammt von James Krüss. Sein Roman „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ erschien 1962 – ein moderner Klassiker der deutschsprachigen Kinderliteratur. MDR-Kultur (Redaktion des Mitteldeutschen Rundfunks) weist darauf hin, dass die Fernsehserie den Stoff in die damalige Gegenwart verlegt: Statt einer historischen Kulisse dominieren 1970er-Jahre-Details. WELT (deutsches Nachrichtenportal) betont diese Modernisierung ausdrücklich.
2022 kam dann eine Neuverfilmung in die Kinos. MDR-Kultur nennt Arved Friese als Hauptdarsteller; das Drehbuch betont ein anderes Lachen: nicht ansteckend, sondern als „hohes, schrilles Lachen“. Die Serie von 1979 bleibt damit trotzdem die Referenzfassung.
Wer hat die Musik zu Timm Thaler geschrieben?
Die Titelmusik stammt von Frank Nimsgern und erschien als Single. Wunschliste (deutsches TV-Lexikon) bestätigt dies.
Zeitleiste: Vom Roman bis zur Neuverfilmung
Eine Übersicht der wichtigsten Stationen des Timm-Thaler-Stoffs.
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1962 | Roman von James Krüss erscheint |
| 1978/1979 | Dreharbeiten unter anderem in Hamburg, München und Lanzarote |
| 8. November 1979 | Start der 13-teiligen ZDF-Serie |
| 2022 | Kinofilm mit Arved Friese |
Bestätigte Fakten und offene Fragen
Bestätigt:
- Die Serie startete am 8. November 1979 im ZDF. Wunschliste (deutsches TV-Lexikon)
- Es gibt 13 Folgen zu je etwa 25 Minuten. TV Spielfilm (deutsches TV-Magazin)
- Die Titelmusik stammt von Frank Nimsgern und erschien als Single. Wunschliste
Offen:
- Wie stark die einzelnen Folgen von der Buchvorlage abweichen, wird in den Quellen unterschiedlich bewertet. Die Produktion betonte die Drehorte, während Rezensionen den Unterhaltungswert hervorheben.
Stimmen zur Serie
„Die Serie erzählt von Timm Thaler, der sein ansteckendes Lachen an den Baron de Lefouet verkauft und dafür jede Wette gewinnen kann.“
— Fernsehserien.de (deutsche TV-Datenbank)
„Timm versucht nach dem Verkauf seines Lachens, es zurückzubekommen, und läuft dafür von zu Hause fort.“
— Apple TV (Streaming-Plattform)
tv.apple.com, en.wikipedia.org, play.google.com, tvspielfilm.de, imdb.com, imdb.com
Häufig gestellte Fragen
Ist der Schauspieler von Timm Thaler (Thomas Ohrner) noch am Leben?
Ja. Der 1948 geborene Ohrner lebt nach Wikipedia (deutsches Personenlexikon) zurückgezogen in Bayern.
Gibt es eine Neuverfilmung?
Ja, 2022 kam ein Kinofilm mit Arved Friese in die deutschen Kinos. MDR-Kultur berichtet über den Start am 3. Februar 2022.
Wie viele Folgen hat die Serie?
13 Folgen. IMDb (Filmdatenbank) listet alle Episoden.
Wer spielt den Baron?
In der Serie: Horst Frank. Im Kinofilm: Jörg Schüttauf.
Wo kann ich die Serie heute sehen?
Die 13 Folgen sind in den Datenbanken erfasst; ob und wo sie aktuell gestreamt werden, wechselt. Ein legaler Einstieg lohnt sich über die üblichen Fernseharchive.
Fazit
„Timm Thaler“ von 1979 ist mehr als ein Kinderklassiker: Sie ist ein dokumentarisches Zeitzeugnis der 70er-Jahre, ein Abenteuer um einen Jungen, der das Wertvollste verliert, und ein Beispiel für die damalige ZDF-Produktionskraft. Für alle, die nur den Kinofilm von 2022 kennen: Die 13-teilige Serie lohnt sich, weil sie die Geschichte in eine raue, echte Welt holt, die heute noch näher an James Krüss liegt als jede Neuauflage. Thomas Ohrner als Timm Thaler bleibt damit das Gesicht einer ganzen Generation von Fernsehkindern.
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